Handel mit Domains
Eine Domain besteht vorzugsweise aus dem Namen der Person oder der Firma, und der Endung des Landes dahinter. Also zum Beispiel Walter.com. Domains werden von verschieden Firmen, die sich auf Providerservices und Domainhandel spezialisiert haben, verkauft. Alle in einem Staat verkauften Domains werden bei einer zentralen Stelle registriert.
Der Handel mit Domains läuft ungefähr so ab wie der Handel mit Immobilien. Meist sucht der Käufer man einer passenden Domain und registriert diese dann bei einem Anbieter. Dafür können verschiedenste Gebühren anfallen. Deshalb sollte man sich, bevor man eine Domain registriert genau informieren. Wichtig ist es zu wissen ob der Anbieter auch seriös ist, denn im Domainhandel wird viel Betrügerei betrieben. Da sich Käufer und Verkäufer meist nie persönlich treffen, sondern nur über E-mail und Internet miteinander kommunizieren, fällt es Betrügern leicht unter einer falschen Identität aufzutreten.
Mehr über die Firma bei der man Kaufen möchte in Erfahrung zu bringen, ist einfach wenn es eine inländische Firma ist. Dann kann man einfach bei den Behörden nachfragen. Möchte man bei einem ausländischen Unternehmen kaufen, sollte man Testberichte in Fachzeitschriften lesen, oder nach Berichten anderer Käufer suchen.
Es ist auch wichtig Preis- Leistungsverhältnisse der verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Am günstigsten ist es meistens, wenn man Webspace, Webhosting und Domain bei einem einzigen Anbieter kauft. Die Provider bieten meist vorgefertigte Pakte an, die sich nach der Größe der Firma richten, für die die Webseite erstellt wird.
Die Pakte für große Unternehmen enthalten dann meist auch professionelle Services wie Datenbanken, unbegrenztes Transfervolumen, Datensicherung auf dem Server des Providers und Besucherstatistiken.
Viele bekannte Domainnamen wurden bereits vor Jahren registriert, um sie später teuer weiterzuverkaufen. Sie bestehen aus einfachen Worten wie schule.de, wine.com oder baseball.com. Wer diese Domains dann haben möchte, muss viel Geld bezahlen. Oft werden auch geschützte Markennamen registriert, um sie dann für viel Geld weiterzuverkaufen, was aber verboten ist.
Nun wird überlegt, die Landesendungen, wie .de oder .com zu öffnen und jegliche En-dung zuzulassen, also zum Beispiel .ich, oder .schule. Dies würde den Markt um die Domains entspannen, aber wohl auch nur kurzfristig, da dann bald wieder die Do-mainhändler die beliebtesten Endungen aufkaufen werden.