3. Welt Ausbeutung von IT- Branche unterstützt
Das Argument, dass diese 3. Welt Länder froh seien, solche Aufträge ausführen zu dürfen, ist aber von der Hand zu weisen. Erstens aus naheliegenden Gründen, wie etwa die Gesundheitsgefährdung der einzelnen Arbeiter, die inmitten von hochgiftigen Materialien mehr als 12 Stunden pro Tag zu lächerlichen Tagessätzen arbeiten müssen. Und diese Arbeitskräfte haben keinerlei Rechte und meist keinen freien Tag. Und auch auf lange Sicht ist es verheerend für ein Land, so billig Zeit und Arbeit anzubieten. Sie treten gegeneinander in Konkurrenz und verschlechtern so ihre Aussicht auf wirtschaftlichen Aufschwung noch mehr. Sie produzieren immer billiger, die Währung wird immer weniger Wert und einmal in den Teufelskreis der Armut und Billigangebote gekommen, führt die Spirale nur mehr abwärts in Richtung Entwertung der eigenen Arbeit und der Leben der beschäftigten Personen.
Ein Schritt in Richtung Wirtschaftshilfe für 3. Welt Produzenten wäre ein Mindestlohn, der zumindest die Würde der Menschen bewahren hilft. Leider baut auch unsere Wirtschaft schon so lange so sehr auf diese Ausbeutung, dass es unmöglich scheint, einzelne Produkte aus sozialen Gründen wieder teurer zu kaufen und zu verkaufen.