Monday, June 23, 2008

Der virtuelle Wettstreit

Wem ist es nicht schon einmal so ergangen: Man surft ein bisschen durchs Netz, sei es als kleiner Zeitvertreib bei der Arbeit oder einfach mäßig sinnvolle Freizeitgestaltung zwischendurch.
Plötzlich, nach langer Suche nach einer erheiternden Tätigkeit, findet man ein tolles, unverbindliches Gratis-Angebot für Live Poker Turniere auf irgendeiner Homepage.

Also was soll’s, es gibt nichts zu verlieren und so versucht man sein Glück.
Einfach zu gewinnende Spiele, schwache (virtuelle) Gegner, so gestalten sich die ersten Runden.
Meist gewinnt man dabei auch gleich irgendwelche Bonuspunkte oder Chips, mit denen man dann in die „richtigen“ Spiele einsteigen kann.
Allerdings wird da seitens der Homepage-Betreiber schon öfter mal die Frage nach einer Kreditkartennummer oder ähnlichem erhoben. Die Preisgabe derselben ist meist, obwohl es sicher auch seriöse Anbieter gibt, wenig empfehlenswert.
Selbst wenn es meist bei einer ungewollten Abrechnung möglich ist, diese wieder rückzubuchen beziehungsweise irgendwie über das Kartenunternehmen den Betrag herauszubekommen, so kann man sich mit etwas mehr Vorsicht doch jede Menge Unannehmlichkeiten und Papierkrieg ersparen.
Vor allem ist es sinnvoller mit Bezahlkarten, Paypal-Services oder ähnlichem zu zahlen, da das doch bedeutend sicherer ist und ein etwaiger Missbrauch allein betragsmäßig stark begrenzt wird.
Diese Vorkehrungen sind sinnvoll, da die Gegner und das Glück sich in den Runden, in denen es um Geld geht, oftmals –rein zufällig selbstverständlich- gegen einen wenden.

Wie erwähnt gibt es nicht nur schlechte und unseriöse Abzocken im Internet, es gibt durchaus lustige, anspruchsvolle und unterhaltsame Angebote, aber das grundsätzliche Misstrauen sollte einem im Netz wohl besser nie fehlen.
Hat man sich aber von der Glaubwürdigkeit und Seriosität einer Seite einmal hinreichend überzeugt, steht dem vollen Poker- oder allgemeinen Spielvergnügen nichts mehr im Wege.
So kann man die Arbeit dann auch einmal Arbeit sein lassen, der Chef muss es ja nicht wissen.

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Tuesday, June 3, 2008

Nicht nur die Rosinen

Die Redewendung vom Rosinenpicken bewahrheitet sich nun leider schon seit vielen Jahren, Dezennien und Zenturien. Auch wenn man oft aufgrund ihres doch etwas demotivierenden und ernüchternden Charakters nicht daran glauben will, ändert nichts daran, dass es leider meist stimmt.
Auch die neuesten Technologienetwicklungen vermögen nicht, die Grundaussage dieses Spruchs außer Kraft zu setzen.
Bestes neuzeitliches Beispiel hierfür sind die Mobiltelefone.
Für das neueste Nokia Handy, es kann auch Sony-Ericsson, Samsung oder Ben-Q sein, muss man den schweren Entschluss fassen: Entscheide ich mich für Handys mit Vertrag, ergo die Anschaffung des Neugeräts wird bedeutend günstiger, oder wähle ich doch deutlich ungebundener, dafür mit exorbitanten Kaufkosten, die Variante mit Wertkarte.
Interessanterweise scheint diese Entscheidung immer leichter zu fallen, denn mittlerweile kenne ich kaum noch Menschen, die sich nicht für einen Fixvertrag entschieden haben. Was war wohl der Beweggrund? Das umfassendere Anbieterservice, die Gerätekostensenkung oder nur das Firmenimage?

Vielleicht ist der Grund aber auch ein schnöder monetärer: Wenn man sich das Ganze durchrechnet und durchschnittlich viel telefoniert –für meine Begriffe wenige Stunden im Monat – kommt einem ein Vertragstelefon einfach aufgrund der Handy-Tarife doch bedeutend günstiger.
Auch wenn One, A1 oder telering Wertkartenvarianten anbieten und auf diesem Sektor der offene Preiskampf ausgebrochen ist –letzter Stand um die 3,9 Cent pro Minute-, ist der Festvertrag doch die auf Dauer bessere Variante für Durchschnittsverbraucher.
Andere wollen vielleicht auch ein gewisses Konsumverhalten und –denken in diesen allgemein feststellbaren Trend lesen und sehen ihre Theorien von der Wegwerfgesellschaft abermals bestätigt.
Denn Neuanschaffungen bei Handys oder auch neue Geräte im Zuge langer Vertragstreue oder –verlängerung sind über diese Variante einfach bedeutend günstiger.

Beachtlich ist in diesem Zusammenhang auch, dass kaum einer ein kaputtes Telefon reparieren lässt, obwohl es oft nur weniger Handgriffe bedarf. So haben sich mittlerweile eigene Handyreparateure etabliert, die weggeworfene Geräte in Windeseile wieder „flott kriegen“ und darin ein lukratives Geschäft gefunden haben- gewusst wie!

Posted by onlinegames at 23:04:45 | Permalink | Comments Off