Der virtuelle Wettstreit
Plötzlich, nach langer Suche nach einer erheiternden Tätigkeit, findet man ein tolles, unverbindliches Gratis-Angebot für Live Poker Turniere auf irgendeiner Homepage.
Also was soll’s, es gibt nichts zu verlieren und so versucht man sein Glück.
Einfach zu gewinnende Spiele, schwache (virtuelle) Gegner, so gestalten sich die ersten Runden.
Meist gewinnt man dabei auch gleich irgendwelche Bonuspunkte oder Chips, mit denen man dann in die „richtigen“ Spiele einsteigen kann.
Allerdings wird da seitens der Homepage-Betreiber schon öfter mal die Frage nach einer Kreditkartennummer oder ähnlichem erhoben. Die Preisgabe derselben ist meist, obwohl es sicher auch seriöse Anbieter gibt, wenig empfehlenswert.
Selbst wenn es meist bei einer ungewollten Abrechnung möglich ist, diese wieder rückzubuchen beziehungsweise irgendwie über das Kartenunternehmen den Betrag herauszubekommen, so kann man sich mit etwas mehr Vorsicht doch jede Menge Unannehmlichkeiten und Papierkrieg ersparen.
Vor allem ist es sinnvoller mit Bezahlkarten, Paypal-Services oder ähnlichem zu zahlen, da das doch bedeutend sicherer ist und ein etwaiger Missbrauch allein betragsmäßig stark begrenzt wird.
Diese Vorkehrungen sind sinnvoll, da die Gegner und das Glück sich in den Runden, in denen es um Geld geht, oftmals –rein zufällig selbstverständlich- gegen einen wenden.
Wie erwähnt gibt es nicht nur schlechte und unseriöse Abzocken im Internet, es gibt durchaus lustige, anspruchsvolle und unterhaltsame Angebote, aber das grundsätzliche Misstrauen sollte einem im Netz wohl besser nie fehlen.
Hat man sich aber von der Glaubwürdigkeit und Seriosität einer Seite einmal hinreichend überzeugt, steht dem vollen Poker- oder allgemeinen Spielvergnügen nichts mehr im Wege.
So kann man die Arbeit dann auch einmal Arbeit sein lassen, der Chef muss es ja nicht wissen.